MediTECH Electronik GmbH - Warnke-Verfahren: Hören - Sehen - Bewegen
23-07-14

Legasthenie – auf das Zusammenspiel kommt es an

Neben vielen anderen Hypothesen zur Ursache von Legasthenie verfolgen einige darunter den Ansatz der Lauterkennung und –unterscheidung.

Psychiater und Neurowissenschaftler aus dem belgischen Leuven belegten in einer Studie, die im Dezember 2013 veröffentlicht wurde, dass bei Legasthenikern die Verbindung zwischen Nervenbahnen der Hör- und Sprachzentren beeinträchtigt ist. An der entsprechenden Verknüpfung zwischen beiden Hirnhälften hapert es.

Hirnscanner zeigten beim Vergleich einer Testgruppe von dyslektischen Erwachsene zu einer Kontrollgruppe unauffälliger Erwachsener, dass die Lauterkennung in beiden Gruppen ähnlich funktioniert. Dagegen gäbe es in der Verbindung und Aktivierung von Nervenzentren, die für Gehör und Sprache entscheidend sind, große Unterschiede. Die Lauterkennung sei vorhanden, aber die Weiterverarbeitung gestört. Die Verknüpfung mit 13 anderen Hirnregionen, darunter auch den Sprachzentren, war mangelhaft.

Diese Ergebnisse stützen den Ansatz des Warnke-Verfahrens®, bei dem die Basis von Sprache und Sprachverarbeitung nicht allein bei einem Parameter zu suchen ist, sondern ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren ist. In diesem Fall kann die reinen Gehirnleistungen regelgerecht funktionieren, ein Defizit jedoch darin bestehen, wie das Gehirn mit Informationen umgeht und diese bewusst macht – sie also verarbeitet und wahrgenommen werden.

Originaltext:
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/wie-legasthenie-entsteht-falsch-verbunden-1.1836996



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